FAQ - Häufig gestellte Fragen

Die wichtigsten Fragen auf einen Blick

Ihre Fragen – klar und prägnant beantwortet

Wir führen Regalinspektionen, Leiter- und Trittprüfungen sowie die Instandsetzung beschädigter Regalanlagen durch. Zusätzlich unterstützen wir Sie bei der Auswahl geeigneter Ersatzteile und Sicherheitsausstattungen für Ihr Lager.

Unsere Leistungen richten sich unter anderem an Lagerbetriebe, Logistikunternehmen, Produktionsbetriebe, Werkstätten, Handelsunternehmen, Handwerksbetriebe und öffentliche Einrichtungen. Der Umfang der Prüfung wird an Ihren Betrieb und Ihre Arbeitsmittel angepasst.

Wir sind vor allem in Nord- und Ostdeutschland tätig. Dazu gehören Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein.

Ja, beide Prüfungen können häufig an einem gemeinsamen Termin durchgeführt werden. Dadurch reduzieren Sie den organisatorischen Aufwand und vermeiden zusätzliche Anfahrten.

In unserem Shop finden Sie ausgewählte Ersatzteile und Sicherheitszubehör für Regalanlagen. Bei systemabhängigen Bauteilen sollten Hersteller, Regalsystem, Abmessungen und vorhandene Bauteile vor der Bestellung geprüft werden.

Ob eine wiederkehrende Regalprüfung erforderlich ist, wird anhand der Gefährdungsbeurteilung festgestellt. Besonders bei Staplerverkehr, hoher Beanspruchung oder möglicher Beschädigung ist regelmäßig mit sicherheitsrelevanten Schäden zu rechnen.

Geprüft werden unter anderem Palettenregale, Fachbodenregale, Kragarmregale, Weitspannregale, Durchlaufregale, Einfahrregale, Reifenregale und mehrgeschossige Regalanlagen. Die Prüfung erfolgt herstellerübergreifend.

Die Experteninspektion nach DIN EN 15635 erfolgt in einem Abstand von höchstens zwölf Monaten. Zusätzlich sind betriebsinterne Kontrollen in kürzeren, anhand der Gefährdungsbeurteilung festgelegten Abständen erforderlich.

Die interne Sichtkontrolle dient dazu, neue Schäden im laufenden Betrieb frühzeitig zu erkennen. Die Experteninspektion ist eine umfassendere Prüfung der gesamten Regalanlage durch eine zur Prüfung befähigte Person.

Die Prüfung muss von einer zur Prüfung befähigten Person durchgeführt werden. Sie benötigt passende Fachkenntnisse, Berufserfahrung, eine zeitnahe berufliche Tätigkeit und Kenntnisse der geltenden Vorschriften für Regalanlagen.

Kontrolliert werden unter anderem Regalstützen, Traversen, Verbände, Verankerungen, Sicherungen, Anfahrschutze und Belastungsschilder. Auch die Aufstellung, Lastverteilung und sichtbare Verformungen werden beurteilt.

Eine vollständige Entladung ist normalerweise nicht erforderlich. Die Regalanlagen müssen jedoch ausreichend zugänglich und einsehbar sein, damit alle relevanten Bauteile kontrolliert werden können.

Der beschädigte Regalbereich sollte sofort abgesichert und nicht weiter belastet werden. Anschließend muss der Schaden fachkundig bewertet werden, da auch kleine Verformungen die Tragfähigkeit beeinflussen können.

Grüne Schäden werden dokumentiert und überwacht. Orange Schäden müssen zeitnah behoben werden und dürfen nach der Entladung nicht erneut belastet werden. Bei roten Schäden muss der betroffene Bereich sofort gesperrt und entlastet werden.

Nach der Montage ist eine Prüfung vor der erstmaligen Verwendung erforderlich, wenn die Sicherheit von den Montagebedingungen abhängt. Auch nach sicherheitsrelevanten Umbauten oder außergewöhnlichen Ereignissen kann eine zusätzliche Prüfung notwendig sein.

Geprüft werden unter anderem Stehleitern, Anlegeleitern, Mehrzweckleitern, Schiebeleitern, Teleskopleitern, Podestleitern, Plattformleitern und Tritte. Die Prüfung eignet sich für Arbeitsmittel verschiedener Hersteller.

Es gibt keine für jeden Betrieb identische Prüffrist. Die Abstände richten sich nach Nutzungshäufigkeit, Beanspruchung, Einsatzbedingungen und bisherigen Mängeln. Häufig wird eine jährliche Leiterprüfung festgelegt.

Ja, vor jeder Verwendung muss die Leiter auf offensichtliche Schäden und Mängel kontrolliert werden. Eine Prüfplakette ersetzt diese Sichtkontrolle durch den Benutzer nicht.

Die wiederkehrende Prüfung muss von einer zur Prüfung befähigten Person durchgeführt werden. Der Arbeitgeber muss festlegen, welche Kenntnisse und Erfahrungen für die jeweilige Prüfaufgabe erforderlich sind.

Eine unsichere Leiter muss gekennzeichnet und gegen weitere Verwendung gesichert werden. Sie darf erst nach einer fachgerechten Reparatur und Kontrolle wieder eingesetzt werden oder muss ausgesondert werden.

Nach einer Instandsetzung oder der Montage sicherheitsrelevanter Anbauteile muss die Leiter vor der nächsten Verwendung kontrolliert werden. Nach einem außergewöhnlichen Ereignis kann zusätzlich eine außerordentliche Prüfung erforderlich sein.

Eine beschädigte Regalstütze sollte nicht eigenständig zurückgebogen, gebohrt oder geschweißt werden. Solche Arbeiten können die Materialeigenschaften und die Tragfähigkeit des Bauteils verändern.

Beschädigte Bauteile sollten durch systemkompatible Originalbauteile ersetzt werden. Andere Lösungen benötigen einen nachvollziehbaren Nachweis, dass Tragfähigkeit und Sicherheit mindestens dem ursprünglichen Zustand entsprechen.

Der betroffene Arbeitsbereich muss vor dem Austausch tragender Regalbauteile entladen und abgesichert werden. Eine Reparatur unter Last kann Beschäftigte gefährden und eine fachgerechte Montage verhindern.

Das Regal darf nach Abschluss der Arbeiten und einer Kontrolle der ausgeführten Maßnahmen wieder belastet werden. Dabei muss sichergestellt sein, dass alle Bauteile korrekt montiert und die festgestellten Schäden behoben wurden.

Hilfreich sind der Prüfstandort, die Regalarten, die ungefähre Anzahl der Regale oder Palettenplätze sowie die Anzahl der Leitern und Tritte. Fotos, Regalpläne und frühere Prüfprotokolle erleichtern die Kalkulation.

Sorgen Sie für gut zugängliche Prüfbereiche und benennen Sie einen Ansprechpartner vor Ort. Bekannte Schäden, frühere Prüfberichte und vorhandene Herstellerunterlagen sollten bereitliegen.

In vielen Fällen kann die Prüfung während des laufenden Betriebs durchgeführt werden. Verkehrswege und Prüfbereiche müssen jedoch so organisiert sein, dass der Prüfer sicher arbeiten und alle relevanten Bauteile einsehen kann.

Sie erhalten ein Prüfprotokoll mit den geprüften Arbeitsmitteln, festgestellten Mängeln und empfohlenen Maßnahmen. Eine Prüfplakette kann den aktuellen Prüfstatus sichtbar kennzeichnen, ersetzt jedoch nicht die schriftliche Dokumentation.

Kosten und Zeitaufwand richten sich nach Anzahl, Größe, Bauart und Zugänglichkeit der zu prüfenden Arbeitsmittel. Auch der Standort, vorhandene Unterlagen und die Kombination mehrerer Leistungen beeinflussen den Aufwand.

Haben Sie noch Fragen?

Sollten Sie weitere Fragen haben oder Klärungsbedarf bestehen, können Sie sich gerne an uns wenden. Unser Team steht Ihnen bei allen Fragen zu unseren Dienstleistungen, der Produktverfügbarkeit sowie zu bewährten Lösungen für Ihren Regalbedarf zur Verfügung.